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Aktuelle Artikel
  • 19.11.2018 14:47

    Goldschmuck als Investment – so geht`s in der Praxis

    Gold ist immer noch etwas ganz Besonderes – ob nun in Form von Münzen, Barren oder auch Schmuck. Doch gerade als Investment hat der Schmuck doch oft einen großen Nachteil: Die Legierungen sind so aufgesetzt, dass Gold zwar der wichtigste Bestandteil ist – aber eben kein reines Gold verarbeitet wird.

    So ist 18 Karat Goldschmuck üblich. Dabei sind dann 750 von 1.000 Anteilen Gold. Das ist das bekannte 750er Gold. Wenn Sie nun alten Goldschmuck nicht mehr Tragen wollen, wird dann auch nur der Goldanteil mit eingerechnet. Hinzu kommen natürlich oft noch Steine oder auch modische Verarbeitungen von Schmuckstücken. Diese Investition bekommen Sie in den meisten Fällen nicht mehr raus. Und genau hier setzt jetzt ein neues Konzept an, dass Gold- und Platinschmuck vielmehr als Investment ansieht.

    Die Firme Mene bietet jetzt 24 Karat Goldschmuck an, der nach Gewicht verkauft wird. Maßgeblich ist hier der Marktpreis für Gold und ein Aufschlag für das Design. So wird die Preisfindung nicht nur transparent. Diese Schmuckstücke bieten den Kunden auch tatsächlich die Möglichkeit, mit Goldschmuck ein Investment zu schaffen.

    Meine setzt auf Goldschmuck pur -ohne Legierungen oder Edelsteine

    Aber dieser besondere Fokus sorgt auch für Einschränkungen in der Verarbeitung: Bei Mene gibt es nur klassischen Goldschmuck und eben keine modischen Legierungen wie Weißgold und Roségold. Zusätzlich verzichtet das Unternehmen auf Edelsteine. Pures Gold als Schmuck ist die Devise bei diesem neuen Anbieter.

    Die Transparenz des Unternehmens ist dabei schon erstaunlich – und zeigt auch den Ansatz hier Schmuck klar als Investment anzusehen. So werden im Onlineshop Ringe angeboten. Die haben ein Gewicht von 7,1 Gramm. Der Goldwert wird dabei mit 279,74 Dollar und die Gebühren des Produzenten Mene mit 75,33 Dollar angegeben. Damit wird der Ring zu einem Preis von 355,27 Dollar verkauft. Nur für Sie zur Info: Dieser Preis entspricht exakt dem heutigen Marktpreis beim Gold von 39,20 Dollar pro Gramm.

    Das Konzept von Meine ist neu und bietet für Rohstoff-Investoren neue Möglichkeiten. Wie sich das Ganze am Markt durchsetzen kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Aber immerhin ist das Unternehmen seit einigen Wochen auch an der Börse in Toronto gelistet.

    Onlinehandel wird auch beim Schmuck immer wichtiger

    Das jährliche Marktvolumen beim Schmuck schätzen Experten auf rund 300 Mrd. Dollar. Ein immer größeres Stück davon wird schon heute Online abgewickelt. Bis 2021 erwartet Mene hier ein Volumen von rund 10%. Und genau hier setzt das neue Unternehmen mit dem eigenen Onlineshop an, wo die Kunden ganz nach ihren Bedürfnissen Armbänder und Ketten mit Anhängern zusammenstellen können.

    Und wenn der Goldpreis mittelfristig wieder steigt, dann steigt auch der Wert der Schmucktücke. Das ist ohne Frage innovativ und hier kann sich der Kauf tatsächlich lohnen. Und gerade in diesen Tagen ist das ein wichtiger Hinweis – denn in 5 Wochen ist Weihnachten.

  • 17.11.2018 15:41

    Oldtimer und Youngtimer: Die schöne Form der Geldanlage

    Auf der Messe Retro Classics Cologne stelle ich Oldtimer und Youngtimer als schöne Form der Geldanlage vor.

  • 15.11.2018 15:30

    Dieses Minenunternehmen zeigt auch jetzt noch Stärke

    So langsam neigt sich die Berichtssaison in der Minenbranche dem Ende. Heute steht dabei ein Unternehmen noch im Fokus, das sich zuletzt deutlich besser gehalten hat, als die Masse der Gold- und Silberproduzenten. Ich meine hier Wheaton Precious Metals, das größte Streaming-Unternehmen der Branche.

    Und tatsächlich hat der kanadische Konzern es auch im 3. Quartal wieder geschafft, ordentliche Gewinne zu erzielen. Doch die sind kleiner ausgefallen als noch vor einem Jahr. So erreichte das Unternehmen jetzt einen angepassten Gewinn von 35 Mio. Dollar nach 67 Mio. Dollar im Vorjahr. Das lag an verschiedenen Faktoren.

    So ist der Umsatz wegen geringerer Verkaufszahlen beim Silber und Gold zurückgegangen. Zusätzlich sind auch die erzielten Preise deutlich gefallen. Beim Silber lag der Durchschnittspreis im3. Quartal jetzt nur noch bei 14,80 Dollar pro Unze und damit um 12% niedriger als vor einem Jahr. Beim Gold fiel der Rückgang mit 6% auf 1.210 Dollar etwas niedriger aus.

    Jahresprognose bleibt weiter bestehen

    Dennoch sieht sich das Unternehmen nach Ansicht von Vorstandschef Randy Smallwood auf einem guten Weg die eigenen Ziele zu erreichen. Im laufenden Jahr will Wheaton Precious Metals rund 355.000 Unzen Gold, sogar 22,5 Mio. Unzen Silber und auch noch 10.400 Unzen Palladium produzieren. Wobei es besser lauten sollte: Auf den Markt bringen.

    Denn was unterscheidet denn nun ein Streaming-Unternehmen von klassischen Minenkonzernen? Im Grunde lagern die Streaming-Unternehmen, wie eben Wheaton Precious Metals, das Minenrisiko aus. Das Unternehmen sichert sich über Liefervereinbarungen festgelegte Mengen an Silber und auch an Gold. Bis vor wenigen Jahren war das Unternehmen komplett auf Silber fokussiert. Das brachte in starken Marktphasen gute Ergebnisse – machte jedoch Wheaton Precious Metals auch sehr abhängig von der Preisentwicklung.

    Genau deshalb steht die Aktie auch jetzt wieder etwas unter Druck – weil der Silberpreis in diesen Tagen kurzzeitig mit weniger als 14 Dollar nahe dem 10-Jahres-Tief notiert. Doch eins muss Ihnen klar sein: Trotz des niedrigen Silberpreises fährt Wheaton Precious Metals noch immer ordentliche Gewinne ein, denn die Preise sind langfristig mit den Produzenten fixiert.

    Aktuell wird das Potenzial von Wheaton Precious Metals nicht gesehen

    Doch genau dieser Vorteil wird aktuell an den Märkten nicht wirklich anerkannt. Aber hier liegt auch die große Chance bei guten Streaming-Unternehmen wie eben Wheaton Precious Metals. Während die Masse der Produzenten jedes Quartal mit stark schwankenden Produktionskosten klarkommen muss, kann das erfolgreiche Streaming-Unternehmen hier langfristig mit stabilen Kosten kalkulieren. Insofern lohnt es sich tatsächlich bei diesen Firmen einmal genauer hinzuschauen.

  • 14.11.2018 14:00

    Ölpreis fällt deutlich – das steckt dahinter

    Derzeit hält uns die Entwicklung beim Ölpreis wieder in Atem. Zunächst einmal haben wir in Deutschland sehr hohe Benzinpreise. Das liegt vor allem an den Transportproblemen wegen der niedrigen Pegelstände der wichtigen deutschen Flüsse wie dem Rhein.

    Erst gestern hat sich ein Tankschiff hier bei uns in Köln direkt vor dem Schokoladenmuseum festgefahren – aber ohne große Auswirkungen. Dennoch wird klar, dass es aktuell sehr schwierig ist, die normalen Transportwege auch wirklich gut zu nutzen. Tatsächlich dürfen die Tankschiffe derzeit nur ein Drittel der Ladung aufnehmen, da sonst die Gefahr einfach zu groß ist.

    OPEC erwartet schwächere Nachfrage

    Doch der Ölpreis hat immer auch eine globale Komponente. Und die ist in diesen Tagen auch sehr spannend. Sie haben es sicherlich auch mitbekommen: Seit Anfang November gelten neue Sanktionen der USA gegen Iran. Zunächst war der Ölpreis daraufhin klar gestiegen. Doch als jetzt sehr schnell klar wurde, dass es sehr viele Ausnahmeregelungen bei den Sanktionen durch die USA gibt, hat sich die Lage beim Öl wieder beruhigt und der Preis ist sogar deutlich gefallen.

    Erst gestern hat sich der Preisdruck beim Öl noch einmal verstärkt. Dazu beigetragen hat sicherlich auch der neue Monatsbericht der OPEC. Das mächtige Ölkartell rechnet nun für 2019 mit einer täglichen Nachfrage beim OPEC-Öl von 31,5 Millionen Barrel. Dieser Wert liegt aber um rund 500.000 Barrel unter der erst zwei Monate alten OPEC-Prognose. Hinzu kommen auch noch ernüchternde Produktionsdaten: So erwartet die OPEC eine um1,4 Millionen Barrel niedrigere Produktion als aktuell gefördert wird.

    Schwäche kann sich erst einmal noch fortsetzen

    Bei diesen Voraussetzungen ist es nun gut möglich, dass sich die negative Tendenz beim Öl auch in der nächsten Zeit fortsetzt. Dennoch können die Preise bei uns an den Tankstellen erst einmal noch hoch bleiben. Das liegt zum einen an der zeitlichen Verzögerung der Ölproduktion. So dauert es eben einige Wochen, bis das jetzt produzierte Öl auch tatsächlich als Treibstoff an unseren Tankstellen landet.

    Zusätzlich wird wohl auch die Transportsituation weiterhin angespannt bleiben – nachhaltige Niederschläge die tatsächlich die Flusspegel ansteigen lassen, sind auf jeden Fall nicht in Sicht. Jetzt zeigt sich, welche massiven Folgen die Dürre in vielen Teilen Deutschlands hat. Und dieser direkte Einfluss auf die Versorgung mit Benzin und Diesel kam doch überraschend.

  • 13.11.2018 14:45

    Silber: Die Lage bleibt angespannt

    Wenig Freude machen in diesen Tagen die Edelmetalle. Dabei richtet sich der Blick der meisten Investoren in Richtung Gold. Doch noch stärker unter Druck steht aktuell Silber. Mit einem Preis von 14 Dollar pro Unze hat Silber eines der niedrigsten Niveaus seit zehn Jahren erreicht.

    Nur einmal Anfang 2016 notierte der Silberpreis noch schwächer. Wie so oft, wirkt sich die aktuelle Schwäche beim Gold noch stärker beim Silber aus. Das deutlich preiswertere Metall schwankt eben traditionell sehr viel stärker als Gold.

    Und genau das beobachten wir derzeit wieder. So hat in den vergangenen 6 Monaten der Silberpreis um 16% nachgegeben – beim Gold ist der Verlust mit 8% nur halb so groß ausgefallen. Dennoch stehen die Edelmetalle weiter unter Druck.

    Es fehlen einfach die großen Faktoren, die den Preis antreiben könnten. Sicherlich existieren viele geopolitische Risiken – ob nun im Nahen Osten oder der schwelende Konflikt zwischen den USA und China. Doch die Antwort auf diese Konflikte heißt eben für immer weniger Investoren: Gold kaufen.

    Dabei erleben wir so etwas wie eine Abwärtsspirale bei der Stimmung. So war der Preis im Vorfeld der jüngsten Zwischenwahlen in den USA etwas angestiegen. Doch nach dem Ergebnis hat sich die Marktlage wieder beruhigt und der Goldpreis steht jetzt unter Abgabedruck. Die Marke von 1.200 Dollar ist hier wieder in Reichweite.

    Gold-Silber-Ratio steigt immer weiter an

    Aufschlussreich ist hier immer auch der Blick auf die Gold-Silber-Ratio. Diese Kennzahl gibt an, wie viele Unzen Silber notwendig sind, um eine Unze Gold zu kaufen. Und hier hat es zuletzt wieder einen klaren Anstieg gegeben: Aktuell sind 85,3 Unzen Silber notwendig, um eine Unze Gold zu kaufen. Das ist der höchste Stand bei dieser Kennzahl seit 10 Jahren.

    Was bedeutet das für uns als Rohstoff-Investoren? Im Grunde ist es sehr wahrscheinlich, dass die Gold-Silber-Ratio wieder sinkt. Und das passiert bei einem steigenden Preis auch sehr wahrscheinlich, denn Silber wird auch im Aufwärtstrend – wie schon so oft in der Vergangenheit – wieder stärker steigen als Gold. Historisch betrachtet war der Silberpreis bei Werten von über 80 günstig bewertet im Vergleich zum Gold.

    Doch so lange keine wirkliche Trendwende einsetzt bei den Edelmetallen, wird es auch erst einmal zu keinen großen Verschiebungen bei der Gold-Silber-Ratio kommen. Ich werde den Edelmetallmarkt aber weiterhin intensiv beobachten und Sie über Änderungen der Marktlage hier informieren.

  • 09.11.2018 11:46

    Trend-Experte Michael Kelnberger: "Jahresend-Rallye in Reichweite"

    Heiko Böhmer im Interview mit dem Gevestor-Trendexperten Michael Kelnberger. Er ist weiterhin davon überzeigt, dass eine Jahresend-Rallye aktuell in Reichweite ist.

  • 09.11.2018 11:44

    Gute Chancen für Jahresend-Rallye an den Börsen

    Hier das aktuelle Video vom Hamburger Börsentag 2018. Dort habe ich mit vielen Experten gesprochen und eine Sache war klar: Viele Börsenexperten sehen gute Chancen für eine kommende Jahresend-Rallye.

  • 09.11.2018 11:39

    Value-Experte Volker Gelfarth: "Viele Aktien sind aktuell extrem niedrig bewertet"

    Heiko Böhmer im Interview mit dem Gevestor-Value-Experten Volker Gelfarth. Seiner Einschätzung nach sind viele Aktien aktuell sehr niedrig bewertet. Auch daher stehen die Chancen gut für eine Jahresend-Rallye.

  • 07.11.2018 15:20

    Ein Goldproduzent hebt sich positiv von der Masse ab

    Erst gestern ging es an dieser Stelle um die aktuelle Bilanzsaison der Goldminen. Heute möchte ich Ihnen noch einige weitere spannende Unternehmen vorstellen – wobei nicht alle Produzenten auch wirklich überzeugen konnten.

    Der große Knackpunkt bei vielen Goldproduzenten sind einmal mehr die Kosten. So haben die Experten der kanadischen Scotiabank aktuelle durchschnittliche Gesamtkosten der Produktion von 996 Dollar pro Unze errechnet. Und bei einem durchschnittlichen Goldpreis von nur etwas mehr als1.200 Dollar im abgelaufenen Quartal sehen Sie hier schon deutlich, wie klein die operative Marge der Produzenten aktuell ist.

    Das zeigt sich auch beim Blick auf Yamana Gold. So fielen die operativen Ergebnisse gemischt aus, denn eine leicht höher als erwartete Goldproduktion wurde durch zum Teil deutlich gestiegene Produktionskosten zunichte gemacht.

    Royal Gold hebt sich klar von der Masse ab

    Erst vor wenigen Tagen hat jetzt noch Royal Gold die Bilanz vorgelegt. Das Unternehmen verfolgt ein ganz besonderes Geschäftsmodell. Es ist ein so genanntes Streaming-Unternehmen. Royal Gold betreibt also selbst keine Minen, sondern kauft seine Metalle über Lieferverträge bei anderen Minen ein.

    Dieses Geschäftsmodell hat für beide Seiten klare Vorteile: Royal Gold trägt so kein Produktionsrisiko, das bei Minen immer wieder auftritt. Gleichzeitig sind viele Produzenten daran interessiert, bestimmte Tele der Produktion so an den Markt zu bekommen. Oft ist es eben in der Natur so, dass in einer Mine verschiedene Metalle vorkommen. Eine Verbindung von Gold und Kupfer ist weit verbreitet. Wenn nun der Produzent auf Kupfer setzt, würde sich der Goldanteil der Produktion für einen solchen Stream anbieten.

    Bei den aktuellen Ergebnissen lag Royal Gold aber jetzt leicht unterhalb der Markterwartungen. Vor allem lag das an kleineren Streaming Umsätzen. Doch jetzt ist schon klar, dass es hier im 4. Quartal wieder aufwärts gehen wird. Durch die gute Planbarkeit der Umsätze gehört Royal Gold auch zu den verlässlichen Dividendenzahlern der Goldbranche mit einer aktuellen Dividendenrendite von immerhin knapp 1,5%. Das liegt klar über dem Durchschnitt der Branche von nur 0,9%.

    Aber Dividenden spielen in dieser Branche traditionell nur eine kleine Rolle. Dafür schwankt der Goldpreis einfach zu stark und daher können die Ausschüttungen an die Aktionäre auch nur selten garantiert werden.

    Goldpreis 2019: Es wird wohl kaum nach oben gehen

    Sehr viel entscheidender ist die weitere Entwicklung des Goldpreises für die Produzenten. Und hier sieht es im Hinblick auf das kommende Jahr doch nur etwas besser aus. Im Durchschnitt erwarten 12 verschiedene Banken und Analystenhäuser für 2019 einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.283 Dollar pro Feinunze. Dabei geben die BNP Paribas mit einer Prognose von 1.145 Dollar und die Commerzbank mit 1.425 Dollar die Bandbreite vor.

    Sie sehen hier deutlich: Das Marktumfeld für die Goldproduzenten wird wohl schwierig bleiben.

  • 06.11.2018 14:45

    Rückblick: Das sind die Highlights der aktuellen Bilanz-Saison

    In den vergangenen Wochen habe ich Ihnen an dieser Stelle schon einige Bilanzen von Goldproduzenten vorgestellt. Doch jetzt ist die Bilanzsaison auch fast durch – das ist ein guter Anlass für mich noch einmal auf die wichtigsten Bilanzdaten und den aktuellen Zustand der Branche zu blicken.

    Wegen der Fülle der Zahlen werde ich das gleich in zwei Ausgaben – also heute und morgen – tun. Zunächst einmal möchte ich Ihnen die allgemeine Performance des Sektors kurz vorstellen. Das war im Oktober besonders spannend, denn da standen auch die Standardaktien massiv unter Druck und viele Indizes weltweit gaben deutlich nach. So rauschte der wichtige S&P 500 Index in den USA um knapp 7% in den Keller und an der Nasdaq fiel der Rückgang mit annähernd 10% noch größer aus.

    Einige Goldaktien deutlich besser als der Gesamtmarkt

    Beim S&P/TSX Gold Index gab es im Oktober einen kleinen Zuwachs um 2,2%. Auch beim Goldpreis lag der Preisanstieg auf diesem Niveau. Der globale S&P/TSX Mining Index verlor jedoch fast 6%. Doch bei den Einzelaktien waren die Unterschiede schon enorm. So kletterte die Aktie von Barrick Gold um13% nach oben während es bei Eldorado Gold einen Absturz um 25% gab.

    Doch jetzt zu den Bilanzen. Sehr früh legte hier Acacia Mining die aktuellen Zahlen vor. Bei den Kosten erreichte der Goldproduzent die Erwartungen. Dennoch sorgen hier noch Verhandlungen mit der Regierung in Tansania für Belastungen, da es zu Verfehlungen früherer Mitarbeiter und auch zu Strafzahlungen gekommen ist. Solche Risiken bestehen eben vor allem dann, wenn die Produzenten eher in exotischen und oft auch unsicheren Regionen tätig sind. Viele Teile Afrikas gehören auf jeden Fall dazu.

    Für große Schlagzeilen sorgte erst die Ankündigung der Randgold Resources Übernahme durch Barrick Gold und dann auch die aktuellen Bilanzdaten bei Barrick. Wichtig hierbei: Die Prognosen zu den operativen Kennzahlen zum laufenden Geschäftsjahr werden beibehalten und die Produktion im 4. Quartal soll jetzt wieder bei rund 1,25 Millionen Unzen Gold liegen. Zur Übernahme werden im Übrigen schon in den nächsten Tagen neue Informationen erwartet, denn die Aktionäre können aktuell bei beiden Firmen darüber abstimmen.

    Newmont Mining hat starke Zahlen vorgelegt

    Newmont Mining hat mit den operativen Ergebnissen auch überzeugen können. Dabei hat der US-Produzent jetzt die eigene Prognose präzisiert und erwartet nun eine Jahresproduktion zwischen 4,9 und 5,2 Mio. Unzen. Zuvor hatte das obere Ende der Prognose noch bei 5,4 Mio. Unzen gelegen.

    Soweit der Blick auf die allgemeine Lage bei den Goldaktien und einige ausgewählte Produzenten. Morgen geht es an dieser Stelle dann mit einigen eher kleineren Goldminen weiter – die aber starke Zahlen geliefert haben.