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Aktuelle Artikel
  • 18.01.2019 11:03

    Brexit-Entscheidung: Noch sind die Börsen ruhig - aber wie lange noch?

    Theresa May ist im britischen Parlament mit dem ausgehandelten Brexit-Kompromiss mit der EU gescheitert. Die Börsen haben gelassen reagiert – doch wie lange wird diese Ruhe noch andauern???

  • 15.01.2019 17:02

    Vor allem für Euro-Anleger: Gold profitiert von politischen Krisen

    Jetzt ist es passiert: Der Regierungsstillstand in den USA ist jetzt der längste der Geschichte. Und es sieht auch nicht so aus, als ob beide Lager sich irgendwie annähern würden. Das legen Tweets aus beiden Lagern nahe. Darin beschuldigt US-Präsident Donald Trump weiterhin die Demokraten einer Lösung im Weg zu stehen. Nancy Pelosi von den Demokraten hingegen verteidigt die harte Position ihrer Partei und wirft dem US-Präsidenten ein unverantwortliches Verhalten vor.

    In diesem Umfeld hat sich zuletzt der Goldpreis positiv entwickelt und die Marke von 1.300 Dollar pro Unze ist jetzt in der neuen Handelswoche in Reichweite gerückt. Es fehlen nur noch etwas mehr als 7 Dollar bis dahin.

    Dabei ist der Shutdown in den USA nur eine Krise, die Auswirkungen auf die Finanzmärkte hat. Die weiter ungeklärte Lage zur Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China hat enormes Krisenpotenzial.

    Der Goldpreis am Terminmarkt hat die Marke von 1.300 Dollar auf jeden Fall schon überschritten – das gilt zumindest für die Kontrakte mit einem Verfall im Juli und August. Spannend wird es sein, wenn auch die kurzfristigen Kontrakte mit einem Ablauf im März oder April deutlich höher notieren. Das sind ganz klare Signale vom Terminmarkt für die weitere Entwicklung beim Gold.

    Größere Unsicherheit treibt den Goldpreis an

    Viele Experten sehen auch die Rückkehr der Volatilität an den Aktienmärkten als positives Signal für Gold in den nächsten Monaten. Und das ist tatsächlich ein wichtiger Faktor. Hier gilt die alte Regel, dass Gold der sichere Hafen der Geldanlage ist, wenn es an den Märkten unsicher zugeht.

    Und diese gestiegene Unsicherheit zeigt sich nicht nur in den USA – sondern auch verstärkt in Europa. Schon in dieser Woche steht eine erneute Brexit-Abstimmung im britischen Parlament auf dem Programm. Sollte Premierministerin Theresa May auch dieses Mal scheitern, könnte es dann Ende März zu einem harten Brexit kommen. Und die Folgen wären massiv. So erwartet der britische Unternehmerverband im Falle eines harten Brexits mit der EU einen massiven Einbruch der britischen Wirtschaft.

    Brexit kann britische Wirtschaft in tiefe Krise stürzen

    Laut aktueller Prognosen könnte dann die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 8% einbrechen und das bei gleichzeitig massiv steigenden Arbeitslosenzahlen und geringeren Steuereinnahmen für den Staat.

    Hier sehen Sie klares weiteres Krisenpotenzial – und so etwas kann sich dann auch positiv auf den Goldpreis auswirken. Wie stark doch Gold wieder als sichere Geldanlage gefragt ist, hat eben schon die Entwicklung in den vergangenen Monaten klar gezeigt.

    Vor allem eben für uns als Euro-Anleger hat Gold jetzt schon wieder klar zugelegt. In den vergangenen 6 Monaten hat der Goldpreis in Euro gerechnet um rund 5% zugelegt – im gleichen Zeitraum ist der DAX um 14% eingebrochen. Wenn Sie also mehr Sicherheit in Ihr Depot bringen wollen, gehört Gold auf jeden Fall mit dazu.

  • 14.01.2019 16:15

    Mega-Deal in der Goldbranche: Newmont Mining übernimmt Goldcorp

    Das ist ein Hammer gleich zu Wochenbeginn: Im Goldsektor steht die nächste Milliardenfusion an. Der US-Goldproduzent Newmont Mining will den kanadischen Konkurrenten Goldcorp übernehmen. Geht diese Übernahme klar, dann entsteht der mit Abstand größte Goldproduzent der Welt. So lag die Jahresproduktion zuletzt bei Newmont Mining bei 5,3 Millionen Unzen und bei Goldcorp waren es immerhin noch 2,6 Millionen Unzen.

    Bei diesem Deal sehen Sie ganz deutlich: Die Konsolidierung in der Minenbranche geht immer weiter. Erst vor wenigen Monaten hatte Barrick Gold die Übernahme von Randgold Resources angekündigt – auch das ein Milliardendeal.

    Tatsächlich macht im Goldsektor das Streben nach Größe viel Sinn. Laut erster Schätzungen von Newmont Mining sind so Einsparungen von 100 Mio. Dollar pro Jahr allein bei den administrativen Kosten möglich. Zudem können zahlreiche Vorkommen und auch Explorationsprojekte jetzt gemeinsam entwickelt werden.

    Was schon bekannt ist: Newmont Mining ist bereit 10 Mrd. Dollar für die Übernahme zu bezahlen und bietet 0,3280 Newmont Aktien für jede Goldcorp Aktie. Dieser Wert entspricht einem Aufschlag von 17% zum gewichteten 20-Tage Handelsdurchschnitt der beiden Aktien.

    Dieser Mega-Deal wird den Minensektor verändern

    Diese Übernahme wird den Goldsektor auf jeden Fall verändern. Lange Zeit hatte es eher danach ausgesehen, dass die großen Konzerne eher wieder auf die Suche nach neuen attraktiven Vorkommen waren, die von einer Firma betrieben wurden. Jetzt dreht sich das Blatt und nach Barrick Gold sucht nun auch Newmont Mining den zukünftigen Erfolg im Zusammenschluss zu immer größeren Einheiten.

    Eine Folge könnte sein, dass jetzt kleinere Unternehmen erst einmal Probleme bekommen, ihre Projekte an potenzielle große Goldkonzerne zu verkaufen. Denn sowohl Barrick als auch Newmont Mining fallen erst einmal nach den großen Übernahmen als potenzielle Käufer aus. Die werden erst einmal das Portfolio neu strukturieren und eher einige Projekte abstoßen als neue zu übernehmen.

    Das ist nur eine erste mögliche Folge dieses Mega-Deals. Sie können aber sicher sein, dass ich diese Story aus dem Goldsektor hier an dieser Stelle weiter eng begleiten werden. Heute liefert die Börse schon eine erste Einschätzung, wie die Investoren diesen Deal einschätzen: Wie nicht anders zu erwarten geht der Goldcorp -Kurs durch die Decke und legt um mehr als 14% in der Spitze zu. Bei Newmont Mining hingegen geht es erstmal um 4% nach unten.

  • 09.01.2019 15:17

    Goldminen: Erste Produktionszahlen für 2018 sehr positiv

    Nach einigen ruhigen Wochen kommen jetzt wieder die Unternehmen in den Vordergrund. Direkt nach Jahresanfang berichten etliche Firmen im Minenbereich über die aktuellen Produktionsdaten für das abgelaufene Jahr. Und auch wenn das noch nicht die Bilanzdaten sind, so gibt es hier schon erste Anhaltspunkte darauf, wie sich das vergangene Jahr im Minensektor entwickelt hat.

    Das möchte ich Ihnen heute an 2 Beispielen vorstellen. Zunächst blicke ich auf die Zahlen von Kirkland Lake Gold. Der kanadische Produzent hat nicht nur im 4. Quartal eine neue Rekordproduktion erzielt, sondern auch für das gesamte Jahr. Mit rund 230.000 Unzen lag die Produktion im 4. Quartal 28 % höher als der bisherige Rekord aus dem 3. Quartal. Im Jahresvergleich ist die Produktion sogar um 39 % gestiegen und hat damit die unternehmenseigenen Prognosen deutlich übertroffen.

    Kirkland Lake Gold auf dem Weg zu 1 Mio. Unzen Jahresproduktion

    Im gesamten Jahr 2018 erreichte Kirkland Lake Gold eine Gesamtproduktion von 723.000 Unzen Gold. Das entspricht immerhin einem Anstieg um 21 %. Das lag sicherlich hauptsächlich daran, dass drei der unternehmenseigenen Minen im vergangenen Jahr Rekordproduktionsmengen erzielt haben. Dazu zählte die wichtige Fosterville Mine aber auch die Macassa und die Taylor Mine.

    Aus finanzieller Sicht steht das Unternehmen auch sehr gut dar, denn der Cashbestand zum Jahreswechsel lag bei immerhin 332 Mio. Dollar. Nach den hervorragenden Zahlen für 2018 ist das Management um Vorstandschef Tony Makuch zuversichtlich, das Produktionsziel von 1 Mio. Unzen im Jahr ein 2021 auch wirklich zu erreichen.

    Ein weiteres wichtiges Unternehmen mit aktuellen Produktionszahlen ist New Gold. Hier haben vor allem die letzten 4 Monate 2018 eine große Veränderung gebracht. Insgesamt lag der Jahresausstoß bei New Gold bei rund 455.000 Unzen Gold. Besonders stark war dann der Zuwachs aber in der Rainy River Mine. Hier brachte das 4. Quartal eine Rekordproduktion von rund 77.000 oz. und damit ein Anstieg von 39 % zum vorhergehenden Quartal. Allein in den letzten 4 Monaten des Jahres 2018 schaffte New Gold 45 % der Jahresproduktion. Auf dieser starken Basis war das Unternehmen dann in der Lage, die eigenen Prognosen anzuheben.

    New Gold hat die Trendwende geschafft

    An der Börse haben die beiden Unternehmen eine ganz unterschiedliche Entwicklung hinter sich. Kirkland Lake Gold gehört mit einem Zuwachs von 68 % in den vergangenen 12 Monaten zu den erfolgreichsten Goldaktien überhaupt. New Gold hingegen hatte im Jahresverlauf mit massiven Produktionsproblemen zu kämpfen und schaffte erst im 4. Quartal die Wände. Da notierte die Aktie aktuell noch rund 60 % unter dem Stand von vor 12 Monaten.

  • 08.01.2019 15:39

    Gold ist aktuell wieder die Krisenwährung Nummer 1

    Endlich hat sich Gold wieder als sicherer Hafen etabliert. Ganz ehrlich: Ich hatte schon daran gezweifelt, ob wir bei den vielen Krisenherden wieder ein größeres Interesse am Gold sehen. Doch spätestens seit dem Dezember 2018 ist es wieder so.

    Der Goldpreis startet durch und die Aktien haben klar an Boden verloren. Vielleicht war jetzt der „Government Shutdown“ in den USA genau der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Mit jedem Tag an dem die Regierungsbehörden geschlossen sind, wird die Lage in den USA dramatischer.

    Nur ein kleines Beispiel: Eigentlich werden wöchentlich wichtige Daten zur Entwicklung der wichtigsten Getreidesorten in den USA durch das Landwirtschaftsministerium veröffentlicht. Wie Sie sich denken können, müssen aktuell diese Berichte ausfallen, weil die zuständigen Experten aktuell nicht arbeiten.

    „Government Shutdown“ in den USA zieht immer weitere Krise

    Und das ist nun wirklich nur ein kleines Beispiel für die umfassenden Probleme in den USA. Geschlossene Nationalparks sind ein weiteres Warnsignal. Doch wie es aussieht, ist US-Präsident Donald Trump gewillt, diese Ausnahmesituation noch längere Zeit fortzuführen und die Schuld daran komplett den Demokarten in die Schuhe zu schieben.

    Ich bin wirklich gespannt, wie lange er mit dieser doch sehr durchschaubaren Politik noch durchkommt. Fakt ist aber: Genau diese auf Eskalation aufgebaute Politik hat jetzt erst einmal die Finanzmärkte massiv durcheinandergewirbelt und eben den Goldpreis auch angetrieben.

    Hinzukommen aber auch noch weitere Krisenherde, die so vor ein oder zwei Jahren noch nicht zu erwarten waren. Im Mittelpunkt steht oft die auf Konflikt ausgerichtete Politik von Donald Triump. Das gilt zumindest auch für die weltweit aufkommenden Handelskonflikte zwischen wichtigen Wirtschaftsräumen oder auch die ausufernden Schulden in den USA.

    Denn eins muss Ihnen klar sein: Den Börsenboom im ersten Halbjahr 2018 in den USA hat sich Trump teuer erkauft durch einerseits klare Steuergeschenke an die Unternehme und andererseits eine deutliche Steigerung der Schulden.

    Gold ist wieder der Krisenschutz der Stunde

    So langsam bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass es aktuell sehr angesagt ist, auch wirklich Gold im Depot zu haben. Und genau diese Ansicht vertreten wohl auch immer mehr Investoren in Deutschland. Derzeit notiert der Preis in Euro gerechnet bei 1.120 Euro und damit auf dem höchsten Niveau seit Sommer 2017.

    Hier sehen Sie deutlich: Gold ist tatsächlich die aktuelle Krisenwährung und ich bin wirklich gespannt, wie sich die vielen Krisenherde in diesem noch jungen Jahr weiterentwickeln werden.

  • 07.01.2019 15:38

    Gold und Platin: Welches Edelmetall bietet Ihnen größere Chancen?

    Der Blick auf die Edelmetalle bleibt spannend: So hat Gold in den vergangenen Tagen den höchsten Stand seit rund 6 Monaten erreicht und die Marke von 1.300 Dollar pro Feinunze fest im Visier. Dieser deutliche Anstieg hat auch noch Auswirkungen auf ein anderes Metall: Der Preisabstand zum Platin wird immer größer.

    An dieser Stelle habe ich schon häufiger darauf hingewiesen, dass der Platinpreis seit längerer Zeit unter Druck steht. Das lässt sich auch sehr gut an der sogenannten Gold-Platin-Ratio ablesen. Diese Verhältniszahl gibt an, wie viele Unzen Platin notwendig sind, um eine Unze Gold zu kaufen.

    Vielleicht wissen sie es aus eigener Anschauung? Im Normalfall ist Platin teurer als Gold. Das kennen Sie vielleicht aus dem Schmuckgeschäft. Dort werden Platinringe mit einem Aufschlag zum Gold präsentiert. Doch diese Zeiten sind jetzt erst einmal vorbei. Schon seit Anfang 2015 kostet die Feinunze Gold mehr als Platin.

    Noch nie war Platin im Verhältnis zum Gold so günstig

    Nach dem jüngsten deutlichen Preiszuwachs beim Gold ist jedoch die Verhältniszahl weiter gestiegen und hat jetzt mit 1,65 neuen Rekordwert erreicht. Damit ist Platin im Vergleich zum Gold verhältnismäßig günstig bewertet. Nun habe ich schon massive Kaufempfehlungen für Platin gelesen. Darin lassen sich Experten darüber aus, dass im Regelfall solche Verhältnisse wieder zum langfristigen Durchschnitt zurückkehren. Dieser langfristige Durchschnitt liegt bei Verhältnis von Gold und Platin bei 0,8.

    Daraus schließen diese Experten dann auf ein großes Potenzial beim Platin. Doch Vorsicht: Es ist genauso gut möglich, dass der Goldpreis einfach nur etwas an Wert verliert und schon verändert sich auch die Verhältniszahl zugunsten von Platin. Aktuell gibt die fundamentale Lage beim Platin auf jeden Fall keine massiven Preissprünge her. So ist ausreichend Platin auf dem Weltmarkt vorhanden. Zudem hat die industrielle Nachfrage im Bereich der Automobilindustrie deutlich nachgelassen. Das liegt am hauptsächlichen Einsatz von Platin in Abgaskatalysatoren von Dieselfahrzeugen.

    Wie Sie sich gut vorstellen können, ist hier die Nachfrage zuletzt deutlich eingebrochen. Eine Trendwende ist ja auch tatsächlich nicht in Sicht, denn die Krise bei Dieselfahrzeugen dauert erst einmal an. Insofern bringt Ihnen der Blick auf die Gold Platin Ratio auf Rekordniveau nur wenig – wenn Sie einen höheren Platinpreis erwarten.

    Gold bleibt aber erste Wahl für Anleger

    Und wenn Sie sich persönlich mit Edelmetallen absichern wollen, bleibt Gold auf jeden Fall die erste Wahl. Das liegt auch an der immer noch geltenden Mehrwertsteuerbefreiung beim Gold. Diesen Aufschlag von 19% können Sie hier im Vergleich zum Platin und auch zum Silber einfach einsparen.

  • 04.01.2019 13:13

    Apple nach dem Kurssturz: Weiter eine der besten Aktien der Welt

    Apple beendet die erste Handelswoche 2019 mit massiven Verlusten. Aber die Aussichten bleiben gut – trotz der Umsatzwarnung.

  • 02.01.2019 16:00

    2018: Ein Jahr für die Geschichtsbücher

    Heute möchte ich noch einmal auf das schwierige Jahr 2018 eingehen. An den Finanzmärkten wird dieses Jahr ohne Frage in die Geschichte eingehen. Denn oft ist es so, dass einzelne Anlageklassen unter Druck stehen und dann an Wert verlieren. Doch 2018 brachte hier etwas völlig Unnormales: Nahezu alle Anlageklassen weltweit haben im Jahresverlauf an Wert verloren.

    Ich bin ja auf eine interessante Statistik gestoßen, die von der Deutschen Bank und Bloomberg veröffentlicht wurde. Demnach haben 2018 immerhin 93 % aller globalen Anlageklassen eine negative Rendite aufgewiesen. So etwas gab seit Beginn von umfassenden Aufzeichnungen in diesem Bereich vor über 110 Jahren noch nie zuvor. Wichtig dabei: Diese Statistik bezieht sich auf die Performance der einzelnen Anlageklassen in US-Dollar. Der hat sich im Jahresverlauf sehr gut entwickelt und damit gehören auch Tages und Festgelder in den USA zu den wenigen Gewinnern im Jahresverlauf.

    Nun ist das bislang eine sehr allgemeine Aussage. Doch beim Blick auf große weltweite Aktienindizes, fällt Ihnen schon auf, wie umfassend die Kursverluste doch waren. Besonders stark waren die deutschen Indices betroffen. Der Nebenwerteindex SDAX hat knapp 25% im Jahresverlauf verloren. Der maßgebliche deutsche Leitindex DAX hat knapp 20 % eingebüßt.

    US-Börsen deutlich besser als Deutschland – aber auch mit Jahresverlust

    Deutlich besser haben dahingegen die US Indizes abgeschnitten. Beim Dow-Jones-Index fiel das Minus mit 6,5 % und beim S&P 500 mit 7 % deutlich geringer aus. Einen Minimalverlust von 2 % brachte ein Investment beim Nasdaq100, in dem die größten US Technologiewerte enthalten sind.

    Bei diesen deutlichen Verlusten in vielen Anlageklassen fällt eins doch auf: Gold hat im abgelaufenen Börsenjahr auf jeden Fall Stabilität ins Depot gebracht. Auf Dollarbasis ergab sich doch ein minimaler Verlust von 1,2 %. Auf Euro-Basis hat der Goldpreis aber sogar um knapp 3 % zugelegt. Keine Frage, das sind keine massiven Gewinnzuwächse. Doch genau dafür steht Gold im Regelfall auch nicht.

    Gold ist eine Absicherung im Depot, die Ihnen in turbulenten Zeiten Stabilität bringt. Doch wie sollten Sie Goldins Depot aufnehmen? Da haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Wenn es Ihnen nur um die Absicherung geht, dann ist physisches Gold die erste Wahl. Dabei ist eine Depotbeimischung von maximal 10% eine gute Richtgröße.

  • 28.12.2018 13:27

    Börsen-Bilanz 2018: Unerwartet turbulent

    Das Börsenjahr 2018 wird in die Geschichte eingehen: Fast alle Anlageklassen haben Verluste erlitten. Hier meine Einschätzung dazu.

  • 27.12.2018 16:00

    Bilanz 2018: Uran mit starkem Comeback

    Energie beschäftigt uns immer stärker. Erst in den vergangenen Tagen wurde die letzte deutsche Steinkohlegrube geschlossen. Dieses wichtige Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte gehört jetzt der Vergangenheit an. Doch wo soll in Zukunft die Energie herkommen? Denn ein weiterer wichtiger Energieträger wird in wenigen Jahren in Deutschland nicht mehr zum Energie Mix beitragen. Ich rede hier von der Atomenergie. Schon seit Jahren ist der Atomausstieg bis zum Jahr 2022 beschlossene Sache.

    Und wenn es nach dem Willen vieler Umweltaktivisten geht, dann wird Deutschland sich auch schon sehr bald aus dem Einsatz von Kohle zurückziehen. Das Einstellen der Steinkohleförderung ist hier sicherlich nur ein erstes Signal. Als nächstes sind die großen Braunkohlegruben dran. Sie erinnern sich sicherlich noch an die massiven Proteste rund um den Hambacher Forst westlich von Köln.

    Atomenergie bleibt auch in Zukunft wichtiger Energieträger

    Doch hier soll es um die Zukunft Energie gehen. Und die sehen immer noch viele Länder tatsächlich in der Atomenergie. Das ist für viele Menschen in Deutschland kaum nachvollziehbar. Es entspricht aber der Realität in immer mehr Ländern dieser Erde. Und nach einem jahrelangen Niedergang hat auch der Uranpreis in diesem Jahr wieder einmal eine Wende geschafft. Auf Jahressicht hat der Uranpreis in Dollar gerechnet um knapp 20 % zugelegt.

    Ausgehend vom 1. April beträgt das Plus beim Uranpreis sogar knapp 40 %. Hier sehen Sie einmal mehr, dass dieser Energieträger tatsächlich noch eine Rolle spielt. Und auch wenn Deutschland diese Energieform auf das Abstellgleis geschoben hat – Länder wie China oder auch Indien setzen immer noch massiv auf den Ausbau der Atomenergie.

    Derzeit sind weltweit knapp 500 Reaktoren in Betrieb. Tendenz steigend. Und somit wird auch der Bedarf weiterhin hoch bleiben in diesem Sektor. Uranfirmen konnte zuletzt schon wieder davon profitieren. Allerdings darf man die Krise dieser Branche auch nicht kleinreden. Selbst der Branchenprimus Cameco hat erst durch das Schließen von einigen Produktionsanlagen so viel Druck am Weltmarkt aufbauen können, dass es dann zu einer Preiswende kam.

    Uran-Sektor wieder im Fokus bei vielen Investoren

    Insofern ist es gut möglich, dass der jüngste Anstieg auch erst einmal das Ende der Fahnenstange beim Uran markiert. Dennoch lohnt sich auch als Rohstoffanleger einmal wieder in diesen Sektor zu schauen. Sie können sicher sein, dass ich das im Jahr 2019 tun werde – ob nun beim Marktführer Cameco oder direkt beim Uranpreis.