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Aktuelle Artikel
  • 14.12.2018 12:51

    Böhmers Börsenwoche: 2018 - ein wirklich schwieriges Börsenjahr

    2018 brachte erst neue Rekorde an den Börsen und dann eine deutliche Korrektur. Heute blicke ich auf dieses ereignisreiche Jahr zurück.

  • 12.12.2018 16:12

    Silber: Kommt 2019 das große Comeback?

    2018 war kein einfaches Jahr für die Edelmetalle. Besonders stark unter Druck stand dabei Silber. Kurzzeitig rutschte der Silberpreis auf exakt 14 Dollar pro Unze – das war der niedrigste Stand seit November 2015. Aber jetzt taucht ein Silberstreif am Horizont auf. Den sehen vor allem die Experten von ABN Amro.

    Für 2019 haben die Experten ein Preisziel von 18 Dollar pro Feinunze Silber ausgegeben. Im Jahr 2020 sind dann auch schon wieder 20 USD pro Feinunze möglich. Tatsächlich ist der Silberpreis allein in diesem Jahr um knapp 15 % eingebrochen und damit deutlich stärker als die anderen Preise der Edelmetalle.

    Auslöser für den Abwärtstrend waren der starke Dollar, die wieder angestiegenen US Zinsen auf Anleihen, die Unsicherheit bezüglich der chinesischen Wirtschaft und schlicht und einfach eine niedrigere Nachfrage im Schmuckbereich. Nach Ansicht von ABN Amro sieht es derzeit so aus, als ob Silber im abgelaufenen Jahr einen Boden markiert hat.

    Experten überzeugt: „Silber ist aktuell billig“

    „Silber ist aktuell billig und daher ist es wahrscheinlich, dass die Preise in unserem Prognosezeitraum deutlich ansteigen werden. Wir sind optimistisch für die Silberpreise und unsere Prognosen geben genau das wieder“, erklären die Experten von ABN Amro in der aktuellen Prognose.

    Schon bis zum März 2019 halten daher die Experten einen Anstieg auf 16 Dollar pro Unze für möglich. Weitere Unterstützung für den Silberpreis erwarten die Experten dabei durch den wieder schwächeren US-Dollar und die auch wieder sinkende Zinsen bei den US Anleihen.

    Ein weiterer Faktor ist aber auch noch ganz entscheidend bei der Einschätzung der aktuellen Lage beim Silber. So sitzen extrem viele Spekulanten auf massiven Shortpositionen. Die haben sich bislang aufgrund der schwachen Entwicklung ausgezahlt. Doch sollte der Trend nur etwas nach oben drehen, wären diese Spekulanten gezwungen, ihre Shortpositionen aufzulösen.

    Genau das würde dann enormes Potenzial für den Silberpreis freisetzen. Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Eine ganz sich wichtiges Signal würde hier das Erreichen der 200 Tage Linie bedeuten. Hier wird schlicht und einfach der Durchschnittskurs der vergangenen 200 Tage als Basis herangezogen. Aktuell notiert der Silberpreis rund 6,5 % unterhalb der Linie, die derzeit bei 15,5 Dollar verläuft.

    Auch Gold hat 2019 Potenzial

    ABN Amro ist nicht nur beim Silber positiv gestimmt. Auch beim Gold erwarten die Experten bis Ende 2019 einen Anstieg auf dann 1.400 Dollar pro Unze. Sollten diese Prognosen tatsächlich eintreffen, hätten wir 2019 ein sehr spannendes Jahr bei den Edelmetallen vor uns.

  • 11.12.2018 15:00

    Goldaktien: Das müssen Sie vor dem Kauf wissen

    An dieser Stelle schaue ich oft auf das Tagesgeschehen an den Finanzmärkten. Tatsächlich ist derzeit so viel los, dass dieser Blick auf jeden Fall auch sehr wichtig ist. Doch gerade als Aktienanleger wissen Sie natürlich auch, dass die langfristige Perspektive besonders große Bedeutung hat. Genau diesen Blick möchte ich heute einmal auf den Markt richten.

    Dabei geht es mir um die Entwicklung von Goldaktien im Vergleich zum Goldpreis. Die Vergangenheit hat eben immer wieder gezeigt, dass Goldaktien deutlich stärker schwanken als der Goldpreis. Und genau das bietet Ihnen als Anleger auch eine große Chance. Allerdings sollten Sie hierbei einige Dinge beachten, die schon für den langfristigen Erfolg bei der Geldanlage von großer Bedeutung sind.

    Für die Analyse habe ich mir die Aktie von Barrick Gold einmal näher angeschaut. Das ist bezogen auf die produzierte Goldmenge immer noch die globale Nummer 1 unter den Goldproduzenten. Der Blick zurück auf die Entwicklung der vergangenen 12 Monate zeigt eins ganz deutlich: In der Summe ist wenig passiert beim Gold. Die Schwankungen waren jedoch bei Barrick Gold deutlich größer. So legte die Aktie direkt im Januar 2008 um fast 10 % zu. Doch dann folgten massive Absturz auf bis zu -25 % im September.

    Barrick Gold zuletzt deutlich stärker als der Goldpreis

    Durch die Ankündigung der Fusion mit Randgold Resources im September bekam die Aktie neues Potenzial. Und im Vergleich zu vielen anderen werden aus dieser Branche hat sich Barrick Gold zuletzt auch deutlich besser entwickelt und liegt auf Jahressicht um knapp 5% im Plus.

    Allerdings zeigt der Blick auf die längerfristige Entwicklung wie stark das Potenzial bei diesen Aktien wirklich ist. Auf Sicht von 3 Jahren hat die Aktie von Barrick Gold um rund 75 % zugelegt, während der Goldpreis einen Zuwachs von rund 15 % geschafft hat. Das sieht auf den ersten Blick hervorragend aus. Doch auf Sicht von 5 Jahren fällt die Bilanz doch ernüchternd aus. Der Goldpreis hat sich in diesem Zeitraum nahezu nicht bewegt. Aktuell liegen wir tatsächlich auf dem Niveau wo wir im Dezember 2013 auch schon waren. Die Aktie von Barrick Gold bringt es in diesen Zeitraum sogar auf ein Minus von knapp 20 %.

    Hier können Sie deutlich erkennen, wie schwierig die vergangenen 5 Jahre im Minensektor tatsächlich abgelaufen sind. Und dennoch ist dieser Sektor weiterhin sehr aussichtsreich – gerade auch weil das Niveau derzeit im Vergleich zu den historischen Kursen sehr gering ist, können Sie sicher sein, dass ich auch weiterhin stetig nach attraktiven anderen Chancen in diesem Sektor schauen werde, die ich ihn dann an dieser Stelle vorstellen möchte.

  • 10.12.2018 15:48

    Aktien schwach – aber Gold glänzt wieder

    An den Aktienbörsen ist die Angst zurückgekehrt. So hat der DAX in nur einer Woche rund 7% an Wert verloren. Kurzer Blick zurück: Exakt vor einer Woche schossen die Kurse der meisten Aktien nach oben. Nach dem G20-Gipfel sah es so aus, als ob der Handelsstreit zwischen China und den USA sich erst einmal nicht weiter verschärfen würde.

    Doch das war ein Trugschluss. Und genau diese wieder gestiegene Unsicherheit hat die Börsen weltweit unter Druck gesetzt in der vergangenen Woche – und dieser negative Trend setzt sich auch in der neuen Woche fort. Mit unter 10.700 Punkten notierte der DAX beispielsweise so niedrig wie seit November 2016 nicht mehr.

    Gleichzeitig hat der Goldpreis eine wirklich starke Woche hinter sich. In der Spitze kletterte der Preis für die Feinunze am Freitag auf 1.254 Dollar. Das war der höchste Stand seit dem 17. Juli. Hier sehen Sie einmal mehr: Wenn es an den Aktienmärkten kracht, suchen doch viele Investoren wieder die Sicherheit beim Gold. Insofern kann es jetzt auch mit der positiven Tendenz beim Gold noch weitergehen.

    US-Zinsentscheidung wird in der kommenden Woche noch wichtig – auch für den Goldmarkt

    Ganz wichtig wird in der kommenden Woche die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Die meisten Experten erwarten einen weiteren Zinsschritt – auf dann bis zu 2,5%. Doch nach der zuletzt schwachen Entwicklung an den Börsen ist es eben auch gut möglich, dass die US-Währungshüter eine Pause bei den Zinserhöhungen machen.

    Dieses Ereignis wird uns in den nächsten Tagen auf jeden Fall in Atem halten. Und es bleibt abzuwarten, ob die Standardaktien tatsächlich noch das Potenzial für eine Jahresendrallye haben. Da bin ich mir nicht sicher.

    Oft ist es ja so, dass die Fondsmanager im Dezember noch einmal das Portfolio umschichten und auf die Gewinner des Jahres setzen. Doch genau diese als „Window Dressing“ bekannte Strategie ist in diesem Jahr besonders schwierig – weil es so wenig Gewinner gibt. Zuletzt stand die Masse der Unternehmen unter Druck. Und da ist es schon wirklich schwierig einige Gewinner herauszufiltern.

    Wohin kann die Reise jetzt gehen beim Gold? Sollte der Goldpreis tatsächlich das aktuell wieder etwas höhere Niveau verteidigen, kann das auch die Basis für einen weiteren deutlich Aufschwung sein. Noch notiert die Feinunze knapp unter der maßgeblichen 200-Tage-Durchschnittslinie. Die gibt den langfristigen Trend an. Doch wenn Gold auf mehr als 1.257 Dollar steigt, wäre das Ziel erreicht.

  • 06.12.2018 13:59

    Tesla überholt Daimler

    Diese Woche ist es einmal mehr Zeit für den kleinsten Weihnachtsmarkt in Köln. Dort erkläre ich wie Tesla Daimler in dieser Woche an der Börse überholt hat.

  • 06.12.2018 13:39

    Neue Gold-Prognose: 1.500 Dollar sind 2019 drin

    Jetzt erscheinen nahezu täglich neue Prognosen zur weiteren Entwicklung an den Rohstoffmärkten. Im besonderen Fokus steht dabei natürlich Gold. Hier schauen die meisten Investoren hin. Genau dieses Edelmetall bietet auch viele Möglichkeiten.

    Wie ich schon zu Beginn der Woche geschrieben habe, haben Sie als Investor eine große Auswahl bei Goldinvestments. Doch eins muss Ihnen dabei klar sein: Auch wenn Sie auf Goldaktien setzen, hängt die Performance dieser Anlageklasse natürlich sehr stark am Goldpreis selbst. Daher ist es wichtig zu schauen, wie sich denn wohl Gold in den nächsten 12 Monaten entwickeln wird.

    Genau hier bin ich auf eine sehr optimistische Prognose für Gold gestoßen. Der US-Markt Spezialist E.B. Tucker von Metalle Royalty & Streaming erklärte jetzt in einem Interview, dass er einen Goldpreis von 1.500 Dollar im kommenden Jahr für möglich hält. Seiner Einschätzung nach erleben wir beginnend im nächsten Jahr einen weiteren Bullenmarkt für Gold.

    Experte überzeugt: Ab 2019 wird ein neuer Bullenmarkt starten beim Gold

    „Um wirklich große Gewinne zu erzielen in diesem Markt, muss man auf die Zyklen schauen. Dabei hat sich nichts verändert. Wir haben 3 große Zyklen beim Gold seit dem Jahr 2000 gehabt und jetzt kommt der nächste“, so E.B. Tucker. Dabei hat er auch schon ein konkretes Ziel für das nächste zyklische Hoch: Hier hält er einen Goldpreis von 1.900 Dollar für gut möglich. Dabei ist für den Experten aber eins auch klar: Dieses Hoch werden wir in nicht im kommenden Jahr erreichen. Das ist aber auch eine natürliche Entwicklung, denn die bisherigen Bullenmärkte beim Gold dauerten auch einige Jahre an und haben in dem Zeitraum die deutlichsten Zuwächse gebracht.

    „Meiner Einschätzung nach hat Gold im kommenden Jahr das Potenzial die 1.500 Dollar-Marke zu erreichen“, erklärt E.B. Tucker. Das entspräche einem Anstieg um 22 % ausgehend vom aktuellen Niveau. Grundsätzlich erwartet Tucker ein sehr aktives Jahr an den Finanzmärkten – vor allem bei Aktien. In diesem Umfeld sollte der Goldpreis deutlich besser abschneiden als andere Anlageklassen.

    Hier sehen Sie einmal mehr: Mit klaren Zahlen und Prognosen erreicht man auf jeden Fall erst einmal eine hohe öffentliche Wahrnehmung. Ob diese Prognose tatsächlich so kommen wird, muss sich natürlich in den nächsten 12 Monaten zeigen. Aber einen Goldpreis von mehr als 1500 Dollar haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Im April 2013 kostete die Feinunze Gold zuletzt mehr als 1500 Dollar.

  • 04.12.2018 16:35

    Gold wieder bei 1.240 Dollar – Jetzt wird es spannend

    Jetzt wird es wieder spannend bei den Edelmetallen – allen voran beim Gold. Der Preis ist heute im Bereich des wichtigen Widerstands bei 1.240 Dollar angekommen. Und hier wird es sich nun zeigen, ob die Dynamik der vergangenen Tage ausreicht, um den Goldpreis weiter anzuschieben.

    Die vergangenen Jahre haben jedoch immer wieder gezeigt, dass gerade der Dezember ein schwacher Monat beim Gold ist – im Gegensatz zu Standardaktien, bei denen es oft zur sogenannten Jahresend-Rallye kommt.

    Insofern ist der aktuelle Marktimpuls schon wichtig. Doch gilt der eben nicht für alle Edelmetalle. Sowohl Silber als auch Platin bleiben doch deutlich zurück. Gerade die Entwicklung beim Platin ist schon sehr ernüchternd. Aktuell liegt die Platin-Gold-Rate bei 1,52 und damit auf dem höchsten Wert seit Jahrzehnten.

    Diese Rate besagt, wie viele Unzen Platin benötigt werden, um eine Unze Gold zu kaufen. Dabei ist für Sie eine Information extrem wichtig: Bis vor wenigen Jahren kostete Platin immer deutlich mehr als Gold – damit lag diese Rate bei deutlich unter 1. Jetzt hat sich der Trend gedreht und es sind eben 1,52 Unzen Platin notwendig, um eine Unze Gold zu kaufen.

    Platinmarkt trotz schwachem Preis im Angebotsüberschuss

    Wichtig für Sie: Trotz der schwachen Entwicklung beim Platin steckt der Markt noch immer in einem klaren Angebotsüberschuss. Die deutlichen Einbrüche bei der Nachfrage kommen vor allem aus der Automobilindustrie, wo eben Platin in der Produktion von Katalysatoren eingesetzt wird. Doch genau im Segment der Dieselfahrzeuge ist es in den vergangenen 2 Monaten zu einem massiven Rückgang der Produktion gekommen.

    Und genau hier unterscheidet sich Platin auch massiv vom Gold: Der Platinmarkt wird weitaus stärker von der industriellen Nachfrage gesteuert als beim Gold. Hier spielt die Investmentnachfrage eine deutlich größere Rolle und zusätzlich wirkt sich der Schmucksektor noch aus.

    Aber bei diesen Markbedingungen beim Platin ist eins auch klar: So bald wird es zu keiner massiven Erholung kommen. Zudem ist das gesamte Interese bei Platin auch sehr gering. Daher bleibe ich an dieser Stelle auch beim wichtigsten Edelmetall: Gold.

    Hier haben Sie als Investor auch die größten Möglichkeiten. Und die reichen von Münzen und Barren über börsengehandelte Zertifikate und ETFs bis hin zu Minenaktien oder aktiv gemanagten Branchenfonds mit ganz unterschiedlichen Goldaktien.

    Grundsätzlich ist dies eine breite Palette und ich werde Ihnen in weiteren Ausgaben einige Beispiele für meiner Meinung nach aussichtsreiche Empfehlungen aus dem Goldsektor vorlegen.

  • 03.12.2018 16:09

    OPEC-Austritt: Katar ab 2019 nicht mehr beim Kartell dabei

    Der Ölmarkt kommt nicht zur Ruhe. Nach dem rasanten Absturz mit dem kurzzeitigen Unterschreiten der 50-Dollar-Marke pro Barrel ging es zuletzt wieder klar nach oben. Zu Beginn der neuen Woche setzt sich der Aufwärtstrend fort mit deutlichen Zuwächsen von mehr als 3% – sowohl bei der US-Sorte WTI als auch bei der Nordseesorte Brent.

    Aber eine Meldung sorgt direkt zu Beginn der neuen Woche für weitere Aufregung am Ölmarkt. So hat Katar den Abschied aus der OPEC angekündigt. Die Organisation der erdölexportierenden Länder hatte in den vergangenen Jahren immer weiter an Einfluss verloren. Wenn jetzt Katar das Kartell verlässt ist auch der elftgrößte Ölproduzent der Welt nicht mehr mit dabei.

    Katar begründet den Schritt mit der Fokussierung auf die Gasproduktion. Tatsächlich ist das Land schon heute die weltweite Nummer eins bei Flüssiggas. Schon heute kommt rund 30% der weltweiten Produktionsmenge aus Katar. Und dieser Anteil soll noch weiter steigen. Die jährliche Produktionsmenge will das Land bis spätestens 2024 von aktuell 77 Mio. Tonnen auf dann 110 Mio. Tonnen erhöhen.

    OPEC wird ab 2019 an Einfluss verlieren

    Fakt ist: Ab 2019 wird so der Einfluss der OPEC auf den Weltmarkt für Öl weiter zurückgehen. In der Vergangenheit war die OPEC der wichtigste Player auf dem Ölmarkt. Doch das deutliche Wachstum der US-Ölproduktion in den vergangenen Jahren hat die Machtposition schon geschwächt. Hier hat die Ausbeutung der unkonventionellen Ölvorkommen einen wichtigen Beitrag geleistet. Zwischenzeitlich waren die USA so der größte Ölproduzent der Welt – noch vor Saudi-Arabien.

    Dieser Trend wird nicht nachhaltig sein, denn das Potenzial der US-Ölquellen ist doch klar begrenzt. Aber immerhin hat es den Ölmarkt in den vergangenen Jahren doch massiv beeinflusst.

    Bei den starken Schwankungen zuletzt lohnt sich auch der Blick auf die aktuelle Entwicklung bei den großen Aktien aus dem Sektor. Beispiel Exxon Mobil: In nur einer Woche hat die Aktie jetzt um knapp 8% zugelegt – also sogar noch stärker als der Ölpreis selbst.

    Und auch in Europa haben Ölkonzerne wie Shell deutliche Kurszuwächse geschafft. Mit rund 5% fielen die jedoch etwas schwächer aus. Sie sehen hier aber deutlich, wie stark doch die Ölaktien am Preis hängen. Das bietet immer wieder Chancen auch bei den global agierenden Ölkonzernen. Sehr viel stärkere Ausschläge zeigen dann natürlich kleinere Ölwerte – auch hier kann es sich lohnen einmal genauer hinzuschauen. Diesen Sektor werde ich Ihnen in einer weiteren Ausgabe näher vorstellen.

  • 30.11.2018 11:46

    Jetzt auf deutsche Nebenwerte setzen

    Diese Woche war ich auf dem Eigenkapital-Forum 2018 in Frankfurt. Danach ist klar: Viele deutsche Nebenwerte bieten gute Chancen.

  • 28.11.2018 15:45

    Positives Signal: Höhere Investitionen in der Minenbranche

    2018 wird als ein schwieriges Jahr für die Rohstoff-Branche in die Geschichte eingehen. Das liegt zum einen an den weiterhin schwachen Preisen bei vielen Rohstoffen. Das liegt zum anderen aber auch an den weiterhin niedrigen Kursniveaus – selbst bei vielen großen Unternehmen aus der Branche.

    Dennoch gibt es auch Lichtblicke. Dazu zählen beispielsweise die Explorationsausgaben für neue Projekte. Die sind im Jahresverlauf deutlich angestiegen. So sind die weltweiten Ausgaben in die Exploration auf 4,86 Mrd. Dollar und damit um 20% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das haben jetzt die Experten von S&P Global Market Intelligence veröffentlicht. Dabei beziehen sich diese Angabe auf die Nicht-Eisenmetalle.

    In diesem Segment ist Gold weiterhin der wichtigste Rohstoff. Das ist nicht wirklich überraschend, wobei ich das Ausmaß der Dominanz schon erstaunlich finde. So fließen 50% der Explorationsausgaben allein in neue Goldprojekte. Seit 2016 haben viele Unternehmen die Explorationsaugaben wieder deutlich hochgefahren.

    Viele Produzenten sind auf neue Minen angewiesen

    Das ist auch tatsächlich notwendig, denn vor allem die großen Produzenten sind gezwungen neue Vorkommen zu erschließen, weil viele ältere Minen nicht mehr so hohe Produktionsraten liefern. Diese müssen dann durch neue Minen ersetzt werden.

    Hier stehen vor allem die Junior-Firmen in der Pflicht. Diese Unternehmen entwickeln in der Regel neue Produktionsstandorte und das ist zeit- und kostenintensiv. Gerade in der ersten Jahreshälfte hat sich das Umfeld für Finanzierungen bei Rohstofffirmen verbessert. So war es überhaupt möglich, die Explorationsausgaben deutlich anzuheben. Die wichtigsten drei Länder waren nach Angaben von S&P Global Market Intelligence Kanada, Australien und die Vereinigten Staaten.

    Die Top25 Goldfirmen haben 2018 die Explorationsausgaben um immerhin 18% angehoben. Dabei standen auch die bekannten Namen an der Spitze. Newmont Mining hatte dabei ein Gesamtbudget von 221 Mio. Dollar, gefolgt von Barrick Gold mit 190 Millionen Dollar und Gold Fields mit 163 Mio. Dollar.

    Eine Sache darf man bei dieser Betrachtung aber nicht außer Acht lassen: So hat die Zahl der Explorationsunternehmen in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Aktuell sind doch rund 900 Unternehmen weniger als 2012 in diesem Segment aktiv. Das zeigt Ihnen auch, dass die goldenen Jahre in dieser Branche erst einmal vorbei sind.

    Dennoch bietet der Rohstoff-Sektor auch jetzt immer wieder lukrative Chancen. Und nach den deutlichen Kurskorrekturen in diesem Jahr sieht es für 2019 bei vielen Firmen wieder besser aus – und das liegt auch an den höheren Explorationsausgaben.